Wenn es in der modernen Berufspädagogik heute heißt: „Berufsbildung ist Allgemeinbildung – Allgemeinbildung ist Berufsbildung“, dann ist der Religionsunterricht an Berufsschulen integraler Bestandteil dieses Bildungskonzepts. In ihm werden Schlüsselqualifikationen, wie Kommunikations- und Sozialkompetenz, d.h. Teamfähigkeit und das gemeinschaftliche Übernehmen von Verantwortung, die für das Betriebsklima und den Produktionsprozess äußerst wichtig sind, eingeübt. Ebenso wird auf die Persönlichkeitsentwicklung und auf die Förderung bestimmter Charaktereigenschaften, die Menschen im gegenseitigen Respekt zusammenführen, besonderer Wert gelegt.
Im gemeinsamen Gespräch oder selbstständigen Arbeiten werden Antworten auf die Grundfragen des Menschen – Woher komme ich? Wozu lebe ich? Wohin gehe ich? - und auf viele weitere Lebensfragen gesucht. Dabei wird bei vielen Themen eng mit dem Fach Ethik zusammengearbeitet. |  Im Lernzirkel erarbeiten die Schüler der 11. Klassen eigenständig an 13 Lernstationen die ethischen Aspekte der Organspende.
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 Einübung von Meditationstechniken: Der Selbstfindungsprozess wird im Religionsunterricht mit Hilfe meditativer Elemente gefördert. Dazu dient auch das Gestalten von Mandalas und das Einüben anderer Meditations-techniken .Vor allem in den Berufsbildenden Schulen sollen die Schüler und Schülerinnen nicht nur das Handwerkszeug für den eigenen Beruf erlernen, sondern auch Möglichkeiten des Entspannens und der seelischen Ausdrucksfähigkeit kennen lernen. |  In ökumenischen Gottesdiensten feiern die 12. und 13. Klassen zusammen mit ihren Lehrern den erfolgreichen Abschluss ihrer Lehrzeit. Fragen nach dem Sinn des Lebens und den Wert des Menschen in unserer Gesellschaft und im Arbeitsprozess stehen im Mittelpunkt. Musikalisch werden die Gottesdienste von einer Lehrerband gestaltet. |